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Arthroskopie

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des Menschen; es wird gebildet vom Oberschenkel, Unterschenkel und von der Kniescheibe, die jeweils von einer Knorpelschicht überzogen sind. Das elastische Meniskusgewebe liegt zur Vergrößerung der Auflagefläche und Kraftübertragung zwischen den Gleitflächen von Ober- und Unterschenkel. Vorderes und hinteres Kreuzband sowie die Seitenbänder sichern wesentlich die Stabilität des Gelenkes. Eine Schädigung der Kniebinnenstrukturen führt bei gleichbleibender Belastung in der Regel zu vorzeigem Gelenkverschleiß, der so genannten Arthrose.

Man ist deshalb heutzutage bestrebt durch endoskopische Operationsverfahren, der so genannten Arthroskopie, Schäden am Knie zu beheben, ohne dieses dabei weit zu eröffnen. So kann die normale Funktion und Belastbarkeit wieder hergestellt bzw. erhalten werden.

Kniegelenk

Operationstechnik:

Ausspiegeln des Kniegelenkes nach Einbringen einer Spezialkamera über einen winzigen Hautschnitt (so genannte "Schlüssellochchirurgie"). In gleicher Sitzung Glättung, Entfernung geschädigter Meniskusanteile, Behandlung von Knorpelschäden.

Ambulanter Aufenthalt für nur wenige Stunden bei Dr. W. Graham-Schaaf und Dr. W. Schaaf (Anästhesie im Capitol in Bamberg – Heinrich-Weber-Platz 10 direkt nebenan)

Die Operation wird ambulant durchgeführt. Für den ambulanten Aufenthalt sind nur für wenige Stunden bei Dr. W. Graham-Schaaf und Dr. W. Schaaf (Anästhesie im Capitol in Bamberg – Heinrich-Weber-Platz 10, direkt neben meiner Praxis) notwendig.



Wann ist eine Kniegelenkspiegelung angezeigt?

Ist es im Rahmen eines Unfalles oder einer unglücklichen Bewegung zu plötzlich auftretenden Schmerzen mit begleitender Schwellung im Knie gekommen, so besteht der Verdacht auf eine Schädigung von Kniebinnenstrukturen wie Meniskus, Kreuzband oder Knorpel. Bei bereits vorliegendem Gelenkverschleiß können Schäden jedoch auch ohne äußeres Ereignis auftreten. Für einen Knieschaden sprechen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Blockierungen oder aber ein Instabilitätsgefühl.

Kommt es trotz Entlastung und Bewegungsruhe nicht zu einer Beschwerdelinderung, so ist meist eine Kniegelenkspiegelung erforderlich. In unklaren Fällen kann die Diagnose vorab durch eine kernspintomographie gesichert werden.
 

Wie wird die Operation durchgeführt?

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und ist weitgehend unblutig. Über zwei winzig kleine Hautschnitte wird dann die Kamera und kleine Operationsinstrumente eingeführt und die Bilder auf einen Monitor übertragen.


 

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