kanten_oben

Stoßwelle- und Lasertherapie

Bei vielen, leider aber nicht allen Schmerzen des Bewegungsapparates, die allgemein als Tennisarm oder Fersensporn bekannt sind, um nur einige Beispiele zu nennen, kann den Betroffenen heute dauerhaft geholfen werden.

Die durch solche Erkrankungen hervorgerufenen Beschwerden verhindern oft Arbeiten und Sport, können sogar einen kurzen Einkauf oder kleine Fortbewegung schon zu einer Zumutung machen.

Die seit mehr als zehn Jahren bekannte, hoch effiziente und dauerhaft erfolgreiche Behandlung mit der Radialen Stoßwellentherapie beseitigt mit hoher Wahrscheinlichkeit diese das aktive Leben so einschränkenden Schmerzen und kann so eine operative Behandlung, die statistisch kaum erfolgreicher ist, vermeiden.

Die Voraussetzung für die Anwendung der Stoßwellentherapie ist eine genaue anatomische Lokalisation des Herdes und eine ausreichende Dosis der angewandten Energie.

Die besten Erfolge sind im Einvernehmen der durchführenden Ärzte bei Schmerzen folgender Organe zu erzielen:


Das physikalische Prinzip

Die radialen Stoßwellen sind gebündelte Schallwellen mit einer hohen Energie, die sich von der Hautoberfläche über dem betroffenen Bezirk radial (kugelförmig) ausbreiten.

Mittlerweile ist nachgewiesen, dass der Körper auf die Stoßwellen in der Schmerzzone der betroffenen Sehne mit einem erhöhten Stoffwechsel reagiert. Da die Schmerzen oft schon am Tag nach der Behandlung weitgehend ausbleiben, wird vermutet, dass hier auch eine direkte Beeinflussung der die Schmerzen vermittelnden Nervenenden zustande kommt.

Beschreibung der Methode

Punktum maximum – der am meisten schmerzhafte Punkt – wird zunächst lokalisiert, wonach eine Übereinstimmung des Punktes mit seiner jeweiligen anatomischen Struktur mit Hilfe von Ultraschall kontrolliert und auf der Haut markiert wird.

Nach einer örtlichen Betäubung der zu behandelnden Stelle (anatomischen Struktur) mit dem Zweck, möglichst hohe Energie anwenden zu können (die Behandlung ist ohne diese Betäubung relativ schmerzhaft), kommt es anschließend zu der eigentlichen ESW-Behandlung mit insgesamt 2.000 Stosswellenimpulsen.

Je nach der Lokalisation wird im allgemeinen anschließend ein Salbenokklusionsverband zur vorübergehenden Teilruhigstellung, Behandlung resp. Vorbeugung von mechanisch entstandenen „Hautschäden“ und ggf. auch Blutergüssen angelegt.


content_bottom